Schutz nach dem Gewaltschutzgesetz

Längerfristigen zivilrechtlichen Schutz bietet das Gewaltschutzgesetz. Opfer von häuslicher Gewalt können beim Zivilgericht persönlich oder mit rechtsanwaltlicher Unterstützung beantragen:

  • die Überlassung der gemeinsam genutzten Wohnung
  • die Unterlassung bestimmter Handlungen (z.B. Betreten der Wohnung, telefonische Belästigung)
  • ein Verbot des Aufenthalts an Orten, die das Opfer aufsuchen muss (z.B. Arbeitsplatz, Kindergarten, Schule, Freizeiteinrichtungen, Einkaufsstätten)
Ein Versto├č gegen gerichtliche Kontakt- und Näherungsverbote ist eine Straftat. Erstatten Sie in diesem Fall immer eine Strafanzeige!
Durch diese Ma├čnahmen sollen Sie in Zukunft geschützt werden. Nach diesem Gesetz können Sie auch Ihrem ehemaligen Lebenspartner oder einer anderen Person, die Ihnen nachstellt oder Sie belästigt, dieses Handeln gerichtlich untersagen lassen.
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